Briards de l'oreille noire

Französische Hütehunde aus Hannover

Berger de Brie

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Der Berger de Brie oder auch Briard gehört zur Rasse der französischen Hirtenhunde. Er ist sehr temperamentvoll, gewitzt, eigensinnig, intelligent und wachsam mit einer guten Portion Schutztrieb. Seine Erziehung erfordert Einfühlungsvermögen, Konsequenz aber auch Rücksicht auf seine Eigenwilligkeit. Die Geschichte des Briards reicht weit bis in die Mitte des vorigen Jahrhunderts. Heute gilt diese in Deutschland seltene Hunderasse als idealer Begleiter für Familie und anspruchsvollere Hundebesitzer.


Beschreibung des Rassestandard

  • Allgemeine Erscheinung Rustikaler Hund, geschmeidig, muskulös und gut proportioniert, mit lebhaften und aufgeweckten Bewegungen, von ausgeglichenem Wesen, weder aggressiv noch ängstlich. Größe 62-68 cm die Rüden, 56-64 cm die Hündinnen. Die Körperlänge muss grösser sein als die Höhe. Der Briard ist länglich.
  • Kopf Stark, lang, ausgeprägter Stop, der so plaziert sein muss, dass er von der Nasenspitze den gleichen Abstand wie vom Hinterhauptbein aufweist, ausgestattet mit Haaren, die Bart, Schnauz und Augenbrauen bilden, letztere verdecken leicht die Augen.
  • Stirn Sehr leicht gerundet.
  • Oberkopf Geradlinig.
  • Schnauze Weder schmal, noch spitz
  • Nase Mehr viereckig als rund, Nasenspiegel immer schwarz, kräftig, offen
  • Zähne Stark, weiß und perfekt zueinander passend.
  • Augen Waagrecht, gut geöffnet, eher gross, nicht schlitzäugig, von dunkler Farbe, mit intelligentem und ruhigem Ausdruck. Ein graues Auge bei einem grauen Briard wird nicht bestraft.
  • Ohren Hoch angesetzt. Vorzugsweise kupiert und aufrecht getragen, falls sie in ihrer natürlichen Form belassen wurden, eher kurz und nicht anliegend. Bei gleicher Qualität soll dem Hund der Vorzug gegeben werden, dessen Ohren kupiert aufrecht getragen werden. Die Länge des natürlichen Ohres soll die Hälfte der Kopflänge nicht überschreiten oder eher etwas kürzer sein, immer flach und mit langen Haaren versehen.
  • Körperbau Muskulöser, von der Schulter abgesetzter Hals.
  • Brust Breit (handbreit zwischen den Ellenbogen), tief und gut bis zu den Ellenbogen herabgezogen.
  • Kruppe Wenig geneigt, leicht gerundet.
  • Rücken Gerade
  • Läufe Gut bemuskelt, mit starkem Knochenbau und senkrecht gestellt.
  • Sprunggelenke Nicht zu nahe am Boden und so gewinkelt, dass der Hintermittelfuss annähernd senkrecht steht.
  • Rute Ungekürzt, gut behaart, am Ende einen Haken bildend, niedrig und nicht von der geraden Linie abweichend getragen, muss die Spitze des Sprunggelenkes erreichen oder diese um höchst. um 5 cm überschreiten.
  • Pfoten Stark, rund geformt (Zwischenform zwischen Katzen- und Hasenpfoten).
  • Krallen Schwarz
  • Pfotenballen Hart
  • Zehen Geschlossen
  • Haar Gedreht, lang, trocken (Ziegenhaarstruktur) mit leichter Unterwolle.
  • Fellfarbe Alle einheitlichen Farben sind zugelassen, außer die unten aufgeführten. Die dunklen Farben sind empfehlenswerter. Nicht mit Zweifarbigkeit zu verwechseln ist ein leicht heller Farbton der Gliedmassen, was nichts anderes ist, als ein beginnende Depigmentierung ist. Diese Farbe, nur wenig heller, muss im selben Farbton bleiben (dunkles Fauve auf hellem Fauve, dunkles Schwarz auf hellem Schwarz, dunkles Grau auf hellem Grau). Das Fauve muss warm und einheitlich sein, weder hell noch ausgewaschen. Strafgründe: Schwarz mit rötlichem Schimmer; ungenügend warmes Fauve; weisser Brustfleck; zu stark charbonniert; an der Grenze zur Mantelbildung; sehr helles fauve - ausgewaschen. Gründe zur Disqualifikation: Die Farben weiß, Kastanien- oder Mahagoniebraun, Bicolor, weisser Bruststreifen, weisse Haare am Ende der Pfoten. Fauve mit charbonniertem Mantel. Zu helle Farbe. Bicolor: Im Bereich der dunklen Haare ist die Haut bläulich und im Bereich der hellen Partie rose.
  • Afterkrallen Doppelte Afterkrallen an den Hinterläufen. Hunde, selbst von sehr gutem Typ, die nur eine Afterkralle aufweisen, können nicht prämiert werden. Sie können nicht zur Zucht zugelassen werden. Die doppelten Afterkrallen müssen aus zwei knochigen Teilen mit Kralle bestehen, so nah wie möglich am Boden angesetzt, um so eine bessere Auflage des Fusses zu gewährleisten.

Quelle: Club für französische Hirtenhunde e.V. · 1989